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13.000 Euro: Jede Runde zählte!
Bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen von buntkicktgut geht es vor allem, rein sportlich gesehen, um Tore. In diesem Fall hier geht

Sonderpreis für buntkicktgut in der BMW-Welt
Alles drehte sich um sechs edle Flachglas-Pokale. Diese wurden im Auditorium der BMW-Welt in München verliehen. Ein großes und buntes

streetsisters: Mädels rocken die Straße
Mädels spielen bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen von buntkicktgut immer schon eine wichtige Rolle. Das verdeutlichen besonders die „streetsisters“ – ein

Viel Action! Beim Feriencamp mit Kartesia
Nach Pfingsten ist es wieder soweit: das Feriencamp mit Kartesia startet. Hier ein kleiner Rückblick vom vergangenen Jahr als Ausblick:
Die buntkicker-Redaktion hat sich mal wieder einen Kinofilm angeschaut. Und zwar einen ganz besonderen: DAS LEHRERZIMMER. Ein Film, der nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern gerade auch Erwachsene betrifft und anspricht. Und genauso auch den buntkicker – das Straßenfußball-Magazin der interkulturellen Straßenfußball-Ligen von buntkicktgut. Denn „Schule“ spielt bei buntkicktgut eine immer wichtigere und größere Rolle. Unsere School Football Worker sind an immer mehr Schulen in München und Berlin im Einsatz. Und so übt DAS LEHRERZIMMER einen ganz besonderen Reiz auf die buntkicker-Redaktion aus.
Denn: buntkicktgut spielt mit beiden Seiten eng zusammen – mit den SchülerInnen genauso wie mit den LehrerInnen. Da kommt es tagtäglich zu besonderen Situationen, Emotionen und Reaktionen. Wie gut kann ein Film in diese „Welt“ namens Schule eintauchen, sie verstehen und für Zuschauer verständlich machen? Ein sehr komplexes und kompliziertes Unterfangen. Doch „das Lehrerzimmer“ löst das sehr gut.
Schon allein durch seine sehr dichte und enge Erzählstruktur sowie den Drehort. Es gibt keine großartigen Nebenschauplätze, der gesamte Film spielt in der Schule. Wie ein Kammerspiel. Die Protagonisten sind ebenfalls gut überschaubar und deren Rollen eigentlich klar verteilt. Doch genau das wird zum großen Irrtum. Wer ist hier eigentlich gut? Wer ist böse? Wie wird man gut? Oder böse? Und was ist überhaupt gut oder böse?
Kurz zum Inhalt: Carla Nowak, gespielt von Leonie Benesch ist eine Sport- und Mathematiklehrerin. Sie tritt ihre erste Stelle an einem Gymnasium an. Irgendwo in Deutschland. Der Ort spielt keine Rolle. Im neuen Kollegium fällt sie durch ihren Idealismus auf. Als es zu einer Reihe von Diebstählen kommt, beginnt die Schule in Gestalt von zwei Lehrern und der Rektorin mit Ermittlungen, in dem sie fragwürdige Verhöre mit Kindern aus Nowaks Klasse führen.
Denn: An der Schule gilt die „Null-Toleranz-Regel“. Soll heißen: Jeder Vorfall beziehungsweise Diebstahl wird, ob es um einen Bleistift oder Geld geht, streng und strikt untersucht, verfolgt und geahndet. Null-Toleranz! Da werden keine großen Fragen gestellt, sondern wird gehandelt. Nach schuleigenem Recht und Ordnung. Auch wenn sich das offensichtlich auf Vermutungen, Beschuldigungen und Verdächtigungen stützt.
Nowak ist bei dem Verhör dabei, schaut zu und versteht nicht, was das Ganze soll. Sie will ihren Kollegen allerdings nicht in den Rücken fallen und weißt die Kinder nur darauf hin, dass sie keine Aussage machen müssen. Doch ein Junge lässt sich dazu überreden, zu nicken, wenn ihm der „ermittelnde Lehrer“ die Klassenliste zeigt und der Name eines Verdächtigen dabei sein sollte. Aus dem Verdacht des Jungen wird schnell die Tat und der Täter gemacht. Das darf natürlich nicht sein.
Carla Nowak will der Sache eigenständig auf den Grund gehen. Und wird ungewollt selbst dabei zur Denunziantin. Sie wird plötzlich Teil des Systems – das nicht nur in Schulen entstehen und wüten kann, sondern genauso in unserer Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die heutzutage immer mehr auf Moral und Freiheit pocht, ohne jedoch eine Grundlage dafür zu haben. Eine Grundlage in Form von Austausch und Begegnung, Verständnis und Toleranz. Nur so entsteht ein Raum, in dem man atmen und sich frei bewegen kann. Nowak merkt das, will aus dem System raus. Sie versucht zwischen empörten Eltern, selbstgefälligen Kollegen und angriffslustigen Schülern zu vermitteln. Doch sie rutscht immer tiefer hinein. Und droht, langsam daran zu zerbrechen.
Regisseur İlker Çatak gelingt ein Film, der keine wirklichen Anhaltspunkte gibt und liefert. Der Zuschauer hat die undankbare Rolle, einfach nur Zuschauer sein zu dürfen und sein zu können. Ein Eingreifen ist nicht möglich. Auch wenn man sich direkt in das Szenario mit reingezogen fühlt und die Schule mit ihren weiten Fluren und glatten Wänden förmlich schmecken und riechen kann. Immer wieder gerät die Protagonistin in neue und tiefere Abgründe. Immer wieder stürzt das Kartenhaus in sich zusammen. Immer wieder ist der Zuschauer nur der tatenlose Beobachter. Dabei ist doch eigentlich alles so klar… Oder doch nicht… Ein toller Film, der einen packt und auch nach dem Ende nicht los lässt.

13.000 Euro: Jede Runde zählte!
Bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen von buntkicktgut geht es vor allem, rein sportlich gesehen, um Tore. In diesem Fall hier geht es allerdings um Runden – und zwar um gelaufene Runden. Denn das Klenze-Gymnasium hatte seinen Spendenlauf gestartet an dem die Schülerinnen und Schüler teilnehmen und Gas geben konnten. Motto: Jede Runde zählt! Es ging also nicht um Bestzeiten, sondern Runden.
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Pro Runde (400 m) zahlten die Eltern oder Paten und Patinnen zehn Euro. Und so rannten und schnauften die Jungs und Mädels, liefen unermüdlich. Auch mit tatkräftiger Unterstützung von Kamso, Gustav und Oleg von den Harras Bulls. Am Ende standen 1.300 Runden auf dem Papier – und damit 13.000 Euro. „Unsere Jungs können nicht nur Tore schießen. Über 500 Euro haben sie erlaufen“, meint buntkicktgut-Leiter und Initiator Rüdiger Heid, „das ist toll. Genauo wie die Leistung aller anderen Teilnehmenden. Da können wir uns nur bedanken, dass wir neben der Initiative Krebskranker Kinder am Schwabinger Krankenhaus ausgewählt worden sind. Wir freuen uns sehr über die sagenhafte Unterstützung.“ Ein großes Danke auch an Dr. Frederike Rappel, die Schulleiterin vom Klenze-Gymnasium und Daniela Zierold vom Elternbeirat für das tolle Zusammenspiel.
Rappel und Zierold überreichten dann die beiden Spendenschecks im Wert von jeweils 6.500 Euro an Luca Fabiano von der Initiative Krebskranker Kinder am Schwabinger Krankenhaus – und eben an Rüdiger Heid . Vielen Dank!

Sonderpreis für buntkicktgut in der BMW-Welt
Alles drehte sich um sechs edle Flachglas-Pokale. Diese wurden im Auditorium der BMW-Welt in München verliehen. Ein großes und buntes Spektakel. Die Verleihung des “Bayerischen Engagiert-Preises 2026” stand auf dem Programm. Dazu waren über 300 geladene Gäste anwesend. Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hatte geladen und verschiedene Projekte beziehungsweise Organisationen auserwählt, die zu den jeweils drei Nominierten der einzelnen Kategorien zählten.

streetsisters: Mädels rocken die Straße
Mädels spielen bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen von buntkicktgut immer schon eine wichtige Rolle. Das verdeutlichen besonders die „streetsisters“ – ein neues buntkicktgut-Projekt in Kooperation mit Nike. Dafür wurden bereits 18 Mädels zu Coaches ausgebildet, die in den Straßen und an Schulen unterwegs sind und den Nachwuchskickerinnen vermitteln, was alles im Fußball steckt.
2027-07-19 Buntkicktgut U11, U12 + Sommerfest_Foto Samir Sakkal (11)
Und zwar nicht nur Tore und Titel, sondern viel mehr. Das weiß auch Sofia, eine Street Football Workerin von buntkicktgut aus der Region Oberschwaben und Allgäu, die das neue buntkicktgut-Projekt leitet. „Bei den streetsisters geht es darum, nicht nur Trainings und Spieltage zu leiten oder Referee zu werden, sondern soziale Skills zu erlangen“, meint Sofia, „also mit 14, 15 Jahren schon Verantwortung übernehmen und dabei verstehen, was Respekt, Fairplay und Toleranz bedeuten – gerade auch außerhalb des Bolzplatzes.“
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Alina ist Coach bei den streetsisters und Street Football Workerin, sie meint: „Ein tolles Projekt, dass wir in Kooperation mit Nike umsetzen. Momentan haben wir in München um die 18 Teams, arbeiten da mit Schulen zusammen. Die Mädels können dann auch mit ihren Teams an Spieltagen von buntkicktgut teilnehmen. Die Trainings laufen ganz unterschiedlich – beispielsweise einmal in der Woche in Neuperlach mit Mad Max. Das ist neben den streetsisters mein Team als buntkicktgut-Coach. Ich selber kicke bei den FFC Allstars. Mir macht Fußball einfach Spaß, auch neben dem Bolzplatz als Trainerin. Ich bin für meine Mädels da, unterstütze und motiviere sie. Ein gutes Zusammenspiel ist immer wichtig.“
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Viel Action! Beim Feriencamp mit Kartesia
Nach Pfingsten ist es wieder soweit: das Feriencamp mit Kartesia startet. Hier ein kleiner Rückblick vom vergangenen Jahr als Ausblick:
Das Feriencamp bei buntkicktgut hat uns extrem viel Spaß gemacht und war eine willkommene Abwechslung zu unserem Büroalltag. Es war schön zu sehen wie der Fußball verschiedene Kulturen zusammenbringt und den Austausch auf und neben dem Platz fördert. Wir haben dabei versucht, das Organisationsteam von buntkicktgut so gut wie möglich zu unterstützen – beim Kochen, beim Graffiti, als „rasender Reporter” oder beim Fußball. Für uns als Team war es das erste Camp und auch die erste größere Veranstaltung dieser Art. Von der Neugier, Offenheit und auch der Durchsetzungskraft der Kinder konnten wir über die vier Tage einiges mitnehmen.




