buntkicker-Redaktion
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13.000 Euro: Jede Runde zählte!
Bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen von buntkicktgut geht es vor allem, rein sportlich gesehen, um Tore. In diesem Fall hier geht

Sonderpreis für buntkicktgut in der BMW-Welt
Alles drehte sich um sechs edle Flachglas-Pokale. Diese wurden im Auditorium der BMW-Welt in München verliehen. Ein großes und buntes

streetsisters: Mädels rocken die Straße
Mädels spielen bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen von buntkicktgut immer schon eine wichtige Rolle. Das verdeutlichen besonders die „streetsisters“ – ein

Viel Action! Beim Feriencamp mit Kartesia
Nach Pfingsten ist es wieder soweit: das Feriencamp mit Kartesia startet. Hier ein kleiner Rückblick vom vergangenen Jahr als Ausblick:
Der verdiente Europameister 2021 heißt Italien. Mit begeisterndem Fußball, etwas Glück und sehr
viel Herz haben sich die Azzurri in Wembley knapp gegen England durchgesetzt. Was von der EM
übrig bleibt: Italien kann auch offensiv, ein Schweizer Fan wird zum Meme, Arroganz wird bestraft
und die UEFA verlegt öfter mal ihren moralischen Kompass.
Ein kurzer Rückblick: es ist April 2021, die sogenannte Super League wurde 48 Stunden nach
Gründung wieder beerdigt. Die UEFA hat Sanktionen angekündigt, sollten sich die 12 abtrünnigen
Clubs doch wieder formieren, um ihre exklusive Edel-Liga im Alleingang aufzuführen. Klare Kante,
eine gute Entscheidung für Fans des Sports, die sich nicht zum Champagner-Publikum zählen, die
selbstverschuldete Pleiteclubs sanieren müssen.

Natürlich lagen der Reaktion der UEFA wirtschaftliche Interessen zu Grunde, die eher zufällig mit
denen der meisten Fans übereinstimmten. Während in Deutschland über 3er- oder 4er-Kette
debattiert wird, geht es der UEFA immer noch um die Wertschöpfungskette. Das sieht man am
besten an der widersprüchlichen Haltung in Bezug auf die Regenbogenfahne, sinngemäß: Die Allianz
Arena darf nicht bunt leuchten! Das ist ein politisches Zeichen gegen Ungarn! Schnitt, wenige Tage
später: Natürlich begrüßen wir Regenbogenfarben in der Bandenwerbung! Zwischen den Zeilen heißt
das nichts anderes, als dass Zeichen für Toleranz und Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und
Vielfalt nur dann erlaubt sind, wenn es einerseits bequem ist und andererseits die Kasse stimmt.
Toleranz und Vielfalt sind keine politische Agenda, sondern universelle Werte, auf die sich alle
einigen können sollten und wie sie nicht zuletzt bei buntkicktgut gefördert und gelebt werden. Der
Regenbogen steht sinnbildlich dafür. Wer damit ein Problem hat, seien es Ungarn mit seiner
fragwürdigen Gesetzgebung oder Russland oder Aserbaidschan mit ihrem intolerablen Umgang mit
Homosexuellen, soll stets dran erinnert werden, was allgemein gültig sein sollte. Das wäre auch hier
klare Kante der UEFA, für Werte einzustehen, auch wenn es unbequem ist. Das ist ein Wunsch, der
Zeichen setzen würde in Ländern, wo Minderheiten um ihre Sicherheit fürchten müssen.
Eine Institution wie die UEFA, unter deren Dach ein sportliches Großereignis von immenser
Reichweite und Strahlkraft stattfindet, muss besser sein als das – und sich nicht drehen wie ein
Fähnchen, wenn sie Gegenwind bekommen.
Mika
Bilder entstammen der sueddeutschen Zeitung.

13.000 Euro: Jede Runde zählte!
Bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen von buntkicktgut geht es vor allem, rein sportlich gesehen, um Tore. In diesem Fall hier geht es allerdings um Runden – und zwar um gelaufene Runden. Denn das Klenze-Gymnasium hatte seinen Spendenlauf gestartet an dem die Schülerinnen und Schüler teilnehmen und Gas geben konnten. Motto: Jede Runde zählt! Es ging also nicht um Bestzeiten, sondern Runden.
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Pro Runde (400 m) zahlten die Eltern oder Paten und Patinnen zehn Euro. Und so rannten und schnauften die Jungs und Mädels, liefen unermüdlich. Auch mit tatkräftiger Unterstützung von Kamso, Gustav und Oleg von den Harras Bulls. Am Ende standen 1.300 Runden auf dem Papier – und damit 13.000 Euro. „Unsere Jungs können nicht nur Tore schießen. Über 500 Euro haben sie erlaufen“, meint buntkicktgut-Leiter und Initiator Rüdiger Heid, „das ist toll. Genauo wie die Leistung aller anderen Teilnehmenden. Da können wir uns nur bedanken, dass wir neben der Initiative Krebskranker Kinder am Schwabinger Krankenhaus ausgewählt worden sind. Wir freuen uns sehr über die sagenhafte Unterstützung.“ Ein großes Danke auch an Dr. Frederike Rappel, die Schulleiterin vom Klenze-Gymnasium und Daniela Zierold vom Elternbeirat für das tolle Zusammenspiel.
Rappel und Zierold überreichten dann die beiden Spendenschecks im Wert von jeweils 6.500 Euro an Luca Fabiano von der Initiative Krebskranker Kinder am Schwabinger Krankenhaus – und eben an Rüdiger Heid . Vielen Dank!

Sonderpreis für buntkicktgut in der BMW-Welt
Alles drehte sich um sechs edle Flachglas-Pokale. Diese wurden im Auditorium der BMW-Welt in München verliehen. Ein großes und buntes Spektakel. Die Verleihung des “Bayerischen Engagiert-Preises 2026” stand auf dem Programm. Dazu waren über 300 geladene Gäste anwesend. Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hatte geladen und verschiedene Projekte beziehungsweise Organisationen auserwählt, die zu den jeweils drei Nominierten der einzelnen Kategorien zählten.

streetsisters: Mädels rocken die Straße
Mädels spielen bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen von buntkicktgut immer schon eine wichtige Rolle. Das verdeutlichen besonders die „streetsisters“ – ein neues buntkicktgut-Projekt in Kooperation mit Nike. Dafür wurden bereits 18 Mädels zu Coaches ausgebildet, die in den Straßen und an Schulen unterwegs sind und den Nachwuchskickerinnen vermitteln, was alles im Fußball steckt.
2027-07-19 Buntkicktgut U11, U12 + Sommerfest_Foto Samir Sakkal (11)
Und zwar nicht nur Tore und Titel, sondern viel mehr. Das weiß auch Sofia, eine Street Football Workerin von buntkicktgut aus der Region Oberschwaben und Allgäu, die das neue buntkicktgut-Projekt leitet. „Bei den streetsisters geht es darum, nicht nur Trainings und Spieltage zu leiten oder Referee zu werden, sondern soziale Skills zu erlangen“, meint Sofia, „also mit 14, 15 Jahren schon Verantwortung übernehmen und dabei verstehen, was Respekt, Fairplay und Toleranz bedeuten – gerade auch außerhalb des Bolzplatzes.“
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Alina ist Coach bei den streetsisters und Street Football Workerin, sie meint: „Ein tolles Projekt, dass wir in Kooperation mit Nike umsetzen. Momentan haben wir in München um die 18 Teams, arbeiten da mit Schulen zusammen. Die Mädels können dann auch mit ihren Teams an Spieltagen von buntkicktgut teilnehmen. Die Trainings laufen ganz unterschiedlich – beispielsweise einmal in der Woche in Neuperlach mit Mad Max. Das ist neben den streetsisters mein Team als buntkicktgut-Coach. Ich selber kicke bei den FFC Allstars. Mir macht Fußball einfach Spaß, auch neben dem Bolzplatz als Trainerin. Ich bin für meine Mädels da, unterstütze und motiviere sie. Ein gutes Zusammenspiel ist immer wichtig.“
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Viel Action! Beim Feriencamp mit Kartesia
Nach Pfingsten ist es wieder soweit: das Feriencamp mit Kartesia startet. Hier ein kleiner Rückblick vom vergangenen Jahr als Ausblick:
Das Feriencamp bei buntkicktgut hat uns extrem viel Spaß gemacht und war eine willkommene Abwechslung zu unserem Büroalltag. Es war schön zu sehen wie der Fußball verschiedene Kulturen zusammenbringt und den Austausch auf und neben dem Platz fördert. Wir haben dabei versucht, das Organisationsteam von buntkicktgut so gut wie möglich zu unterstützen – beim Kochen, beim Graffiti, als „rasender Reporter” oder beim Fußball. Für uns als Team war es das erste Camp und auch die erste größere Veranstaltung dieser Art. Von der Neugier, Offenheit und auch der Durchsetzungskraft der Kinder konnten wir über die vier Tage einiges mitnehmen.