liga-rat: Stavro als Koch

Start ins Jahr 2024

Im Januar fand der erste liga-rat des Jahres 2024 statt. Über 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich in der alten Feuerwache im Westend. Der liga-rat ist ein sehr wichtiges Element und Instrument bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen in München und allen weiteren Standorten. Denn hier treffen sich Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen, Street Football Worker sowie Spieler und Spielerinnen und beraten, so wie jetzt in der laufenden Winter-Liga, über Regelverstöße, Spielerwechsel, besondere Vorkomnisse und Neues aus dem Liga-Alltag.

Zum Jahresbeginn gab es gleich ein besonderes Highlight. Stavro, der auch für unseren buntkicker als Reporter in den Straßen von München im Einsatz ist und auf den Bolzplätzen als Referee pfeift, war am heutigen Abend der Koch. Seine Mama und er hatten Köstliches zu bieten – Huhn mit Reis, Gemüse und Joghurt. Super Lecker! Da blieb nicht ein Krümel über. Großes Danke an das Koch-Team.

Ansonsten stand im Mittelpunkt des liga-rates einmal mehr das Team Giesing 81. Warum? Das Team ist nicht beim liga-cup erschienen. Und so waren die Anwesenden (siehe unten) gespannt, ob das Team zum liga-rat wirklich kommt. Und was die Jungs über ihr Fernbleiben zu sagen hatten. Um gleich zum Punkt zu kommen:

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Das Team war beim liga-rat mit Trainer und Spieler vertreten. Der Entschuldigungsbrief war überzeugend. Allerdings will der liga-rat auch Garantien haben, dass es bei Giesing 81 besser wird mit der Organisation von Turnieren und Spieltagen. Aus dem Grund muss das Team zunächst die Anmeldegebühr bezahlen, bevor es weiterspielen darf. Der liga-rat behält sich vor, auch eine Kaution zu verlangen.

Danach stand das wunderbare Essen von Stavro und seiner Mama im Mittel- und Blickpunkt. Es wurde laut geschmatzt und gefuttert. Und immer wieder war auch „Das ist ja der Hammer“ zu hören Ein rundherum guter Start ins Jahr 2024.

Hier noch die liga-rat-Anwesenden: Taim, Niki, Acer, Stavro, Carla, Lorent, Lionel, Eduard, Sarah, Elisay, Nikolay,
Niki, Samuel, Saimen, Viktor, Abdul, Precieux, Sokol, Saddat, Junel, Rudi
Entschuldigt: Jawad, Ayman, Samim
Unentschuldigt: Roger

Übrigens: Der nächste Liga-Rat tagt am 27. Februar!

Zum Jahresabschluss volles Haus beim Liga-Rat

Zum Jahresabschluss – volles Haus beim liga-rat

Im Dezember fand der letzte liga-rat des Jahres 2023 statt. Knapp 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zum Jahresabschluss am Start. Ein sehr volles Haus beziehungsweise eine sehr volle Feuerwache. Klar, der liga-rat ist ja auch ein sehr wichtiges Element bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen in München und allen weiteren Standorten. Denn hier treffen sich Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen, Street Football Worker sowie Spieler und Spielerinnen und beraten, so wie jetzt in der laufenden Winter-Liga, über Regelverstöße, Spielerwechsel, besondere Vorkomnisse und Neues aus dem Liga-Alltag.

Hier das Protokoll von der Dezember-Sitzung:

Zu aller erst wollen wir mal die Namen der Anwesenden droppen: Roger, Samim, Taim, Niki, Acer, Stavro, Carla, Lorent, Alessandro, Lionel, Eduard, Jawad, Precieux, Sokol, Saddat, Junel, Rudi, Rebecca, Maria, Sarah, Imran, Elisej, Ayman, Jawad, Schad, Abdurrahman. Entschuldigt hatte sich Naim. Unentschuldigt fehlte niemand. Dicken Respekt an alle! Die Feuerwache war voll. Das zeigt, wie gut unsere Liga läuft und sich bewegt. Und dass WIR die Macher der Liga und am Ball sind.

Viel gab es dann gar nicht zu besprechen. Im Mittelpunkt stand vor allem ein Team – und zwar Giesing 81. Beim liga-rat im November hätten sich die Giesinger Jungs aufgrund ihres nicht akzeptablen Verhaltens bereits schriftlich erklären und entschuldigen müssen. Das blieb leider aus! Doch nun haben sie dies zumindest nachgeholt.

„Das Team hat einen ausführlichen Entschuldigungsbrief an den Liga-Rat geschrieben und war auch mit Spielern beim Liga-Rat vertreten“, erklärt Sokol, der den liga-rat moderiert. Allerdings: „Teamintern werden sie an ihrer Zuverlässigkeit arbeiten müssen. Das kam im gemeinsamen Austausch nun heraus.“ Und so hat der liga-rat entschieden, dass das Team erst spielen darf, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

1. Anmeldegebühr nachzahlen
2. Abdurrahman wird als buntkicktgut-Referee in unserer Straßenfußball-Liga pfeifen.

Im Anschluss wurde der Einteilungsplan für den kommenden Monat besprochen, also für Januar. Und die Zertifikate wurden ausgegeben.

Danach folgte das gemeinsame Abendessen. Zwei Jungs der buntkicktgut-Familie hatten dafür extra den Ball zur Seite gelegt und sich Kochlöffel geschnappt. Mit Erfolg! Das Essen war richtig gut und lecker! Chicken mit Reis und einer Hammer-Sauce. Großes Danke an die Köche. Bleibt nur noch eines: Der nächste Liga-Rat tagt am 30. Januar 2024. Wir freuen uns bereits drauf!

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Also dann: Einen guten Rutsch ins neue Jahr für alle buntkicker und buntkickerinnen, alle Fans und Freunde, alle Partner und Unterstützer. Durch EUCH bleibt buntkicktgut immer auf Ballhöhe. Vielen Dank!

Und noch ein Tipp: Wer sich über die Feiertage langweilen sollte, sollte mal einen Blick in unsere „25 Gesichter und 25 Geschichten“ werfen…

Fotos: Clara
Text: buntkicker-Team

News vom liga-rat!

Giesing 81 weiter gesperrt

Ende November stand wieder der monatliche liga-rat von buntkicktgut auf der Tagesordnung. Ein sehr wichtiges Element bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen in München und allen weiteren Standorten. Denn hier treffen sich Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen, Street Football Worker und Street Football Workerinnen sowie Spieler und Spielerinnen und beraten in der laufenden Liga über Regelverstöße, Spielerwechsel, besondere Vorkomnisse und Neues aus dem Liga-Alltag.

Hier das Protokoll von der November-Sitzung:

Fangen wir mit den Regelverstößen an: Die Teams von Samborella, Arnulf Lions und ein Spieler von Fromundkickers mussten sich erklären. Deren schriftlichen Entschuldigungen, die bei Regelverstößen notwendig sind, wurden vorgetragen und besprochen. Mit dem Ergebnis, dass die Sperren vom liga-rat aufgehoben wurden. Nur Giesing 81 bleibt weiterhin gesperrt. Hier lag keine entsprechende schriftliche Erklärung vor.

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Als nächstes stand auf der Tagesordnung „Teamwechsel“. Roger, Sandra und Merem hatten einen entsprechenden Antrag gestellt – und diesen wurde stattgegeben.

Außerdem freut sich der liga-rat über zwei neue Mitglieder. Es gibt nämlich zwei neue buntkicktgut-Referees: Alessandro von den Harras Bulls (U15) und Junel von FC Aramäer (beide U15). Schön, dass ihr dabei seid!

Krönender Abschluss des liga-rats ist wie immer das gemeinsame Essen, das Jugendliche auch in Teamwork gekocht haben – und das allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen bestens geschmeckt hat. Danke! Bis zum nächsten liga-rat im Dezember…

Text: Stavro
Fotos: Clara

Neue Schiris im Einsatz

Nur so kann unsere Liga laufen“

Man kann bei buntkicktgut nicht nur Tore schießen, sondern auch als Referee auf dem Bolzplatz stehen. Damit gehört man dann zum „liga-rat“, der alle vier Wochen tagt und über Regelwerk, verhängte Sperren, Konsequenzen und Liga-News diskutiert und entscheidet. Hier erzählen drei neue Referees, was ihnen am Pfeifen so gut gefällt.

Eduart: Als mich Precieux, ein Street Football Worker von buntkicktgut, den ich sehr gut kenne, gefragt hat, ob ich nicht auch mal Pfeifen möchte, habe ich einfach mal ja gesagt. Die Referee-Ausbildung war gar nicht so wild. Und ich bin auch Teil des Liga-Rates. Da können wir als Kinder schon viele Dinge entscheiden und gestalten. Das ist cool. Mein Vorbild ist übrigens Roger, der hat die Spiele auf dem Bolzer immer im Griff. Kein Spieler und keine Spielerin meckert über ihn.

Eduart

Sarah: Seit der dritten Klasse kicke ich bei buntkicktgut, also nun schon fünf Jahre lang. Bin jetzt auch Referee geworden. Da kann ich den kleinen Kids zeigen, worauf es auf dem Bolzer ankommt – also Respekt, Fairplay und Toleranz. Nur so kann unsere Liga laufen. Und wenn es mal Stress oder Ärger gibt, dann entscheidet der Liga-Rat, was läuft – ob ein Spieler oder ein Team gesperrt wird. Das ist sehr wichtig. Wir können da über alles reden.

Einfach heiß! Sommercamp in Frankreich

Sommer, Sonne, Sommercamp – die interkulturellen Straßenfußball-Ligen von buntkicktgut sind dieses Mal nach Frankreich gereist und haben dort über zehn Tage lang mit knapp 90 Teilnehmenden gegickt, getrickst und Horizonte erweitert. Trainings, Workshops und Ausflüge sowie ein bunter Austausch mit lokalen Institutionen haben einmal mehr einiges bewegt. Hier ein paar Erlebnisberichte von den Kids
Viele neue Orte und Menschen

Im Sommercamp habe ich viel über mich gelernt. Am Anfang hatte ich Angst, weil ich niemanden kannte. Doch beim Kicken, Wandern und auf den Ausflügen habe ich schnell gemerkt: Gemeinsam schafft man mehr als alleine. Ich habe gelernt, mutig zu sein, durchzuhalten und dass Freundschaft oft dort entsteht, wo man es am wenigsten erwartet. Beim Training ging es vor allem um Disziplin und Durchhaltevermögen. Das Sommercamp hat mir trotzdem sehr viel Spaß gemacht – dafür danke ich buntkicktgut. Ich habe viele neue Orte und Menschen kennengelernt.

von Ismailsam

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Marseille – sehr cool!

Am ersten Tag dachte ich noch, dass es langweilig wird. Weil immer gesagt wurde, dass wir jeden Tag beim Training sind. Das stimmte auch. Was wir allerdings danach gemacht haben, war voll schön. Wie das Wandern. Oder der Ausflug nach Marseille. Da haben wir eine Stadtrallye gemacht – sehr cool! Eine der Aufgaben war, dass wir ein Video drehen mussten. Dafür haben wir einfach Leute in den Straßen getunnelt – das war sehr lustig! Danach ging es ans Meer – und einen großen Pool hatten wir in unserer ziemlich geilen Herberge auch. Nur das Essen war nicht so schön.

von Abudi

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Gangster, Hitze und Astronauten

Wenn man bei 40°C wandert, fragt man sich irgendwann, ob man nicht versehentlich in ein Wüstentraining für Astronauten geraten ist. Aber nein – am 10. August waren wir in Le Colorado de Rustrel, zwischen rot glühenden Ockerfelsen und verschwitzten Kindergesichtern. Wie oft sich wohl jemand dachte: Oh mann, das ist Survival Training auf höchstem Niveau. Auch das Wasser ging irgendwann aus, weit und breit nix, nur Wüstenlandschaft. Schatten? Fehlanzeige. Aber hey, wir haben es durchgezogen – länger als gedacht, aber geschafft. Schöne und hitzige Erinnerungen.

Zwei Tage später ging’s in die Gangstermetropole Marseille, was man so hört. Die größte Herausforderung des Tages dabei: die Gruppenbildung, ein bisschen wie Speed-Dating mit extra Drama. Der Traum mit dem Kumpel in einer Gruppe zu sein, zerplatzt. Trotz genervter, verschwitzter und „ich kann nicht mehr“ Gesichtern haben wir uns durch die Aufgaben gekämpft und diese recht kreativ gelöst. Die Highlights des Tages: das Stade Julien Baudon, mit vielen Fotos zur Erinnerung und das Beste – na klar – das Meer!

von Selena

UND nochmal ein großes DANKE an ALLE FördererInnen, SpenderInnen und PartnerInnen!!!

Kunst und Kicken – buntkicktgut bei der Glockenbach-Biennale

Fußball ist nicht nur Straße. Fußball ist auch Kunst. Zumindest bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen von buntkicktgut, die bei der Glockenbach Biennale vom 2. bis 13 Juli in München zeigen, wie sich Sport, Kunst und Kultur miteinander verbinden und vereinen lassen. Das Motto der Kunstaktion lautet „SORRY BELLA“. Dazu sorgten bereits am 7. Juli in der Architekturgalerie im Hochbunker neben der Schrannenhalle Kinder, Jugendliche und Erwachsene für Bewegung – mit und ohne Ball.

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Gemeinsam mit internationalen KünstlerInnen sowie Kindern und Jugendlichen wurden im „Next Generation Hub“ vor der Architekturgalerie Bälle und T-Shirts gestaltet. Danach gab es noch eine Talkrunde mit erlauchten Gästen im Hochbunker. Statt rundem Leder drehte sich hier alles um das Zusammenspiel von Kunst und Kicken – mit den Münchner Künstlern Ray Moore und Moe Al Kadrie, dem Kurator der Biennale Miro Craemer, Till Hofmann, Matthias Groeneveld (Leiter von buntkicktgut München), Mahmoud Nasser (buntkicktgut Syrien) sowie Benny Folkmann vom FC Bayern München. Im Klartext: „Wie Sport und Kunst Begegnungsräume schaffen“ – in München und überall auf der Welt. Moderiert wurde der Talk vom Münchner Rapper Waseem Radwan.

„Straßenfußball ist nicht nur Sport, er schafft Lern- und Begegnungsräume. Der Bolzplatz ist ein solcher Ort“, sagt Matthias Groeneveld. „Denn da treffen verschiedenste Kulturen zusammen – also Menschen, Kunst, Sport und die pure Stadt. Eine Mischung, die es in sich hat und überall auf der Welt, nicht nur in München, für Bewegung sorgt. Die einerseits Spaß bringt, aber auch lehrreich ist – für kleine wie große Menschen.“