buntkicker-Redaktion
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13.000 Euro: Jede Runde zählte!
Bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen von buntkicktgut geht es vor allem, rein sportlich gesehen, um Tore. In diesem Fall hier geht

Sonderpreis für buntkicktgut in der BMW-Welt
Alles drehte sich um sechs edle Flachglas-Pokale. Diese wurden im Auditorium der BMW-Welt in München verliehen. Ein großes und buntes

streetsisters: Mädels rocken die Straße
Mädels spielen bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen von buntkicktgut immer schon eine wichtige Rolle. Das verdeutlichen besonders die „streetsisters“ – ein

Viel Action! Beim Feriencamp mit Kartesia
Nach Pfingsten ist es wieder soweit: das Feriencamp mit Kartesia startet. Hier ein kleiner Rückblick vom vergangenen Jahr als Ausblick:
Zum Jahresabschluss volles Haus beim Liga-Rat
Im Dezember fand der letzte liga-rat des Jahres 2023 statt. Knapp 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zum Jahresabschluss am Start. Ein sehr volles Haus beziehungsweise eine sehr volle Feuerwache. Klar, der liga-rat ist ja auch ein sehr wichtiges Element bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen in München und allen weiteren Standorten. Denn hier treffen sich Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen, Street Football Worker sowie Spieler und Spielerinnen und beraten, so wie jetzt in der laufenden Winter-Liga, über Regelverstöße, Spielerwechsel, besondere Vorkomnisse und Neues aus dem Liga-Alltag.

Hier das Protokoll von der Dezember-Sitzung:
Zu aller erst wollen wir mal die Namen der Anwesenden droppen: Roger, Samim, Taim, Niki, Acer, Stavro, Carla, Lorent, Alessandro, Lionel, Eduard, Jawad, Precieux, Sokol, Saddat, Junel, Rudi, Rebecca, Maria, Sarah, Imran, Elisej, Ayman, Jawad, Schad, Abdurrahman. Entschuldigt hatte sich Naim. Unentschuldigt fehlte niemand. Dicken Respekt an alle! Die Feuerwache war voll. Das zeigt, wie gut unsere Liga läuft und sich bewegt. Und dass WIR die Macher der Liga und am Ball sind.
Viel gab es dann gar nicht zu besprechen. Im Mittelpunkt stand vor allem ein Team – und zwar Giesing 81. Beim liga-rat im November hätten sich die Giesinger Jungs aufgrund ihres nicht akzeptablen Verhaltens bereits schriftlich erklären und entschuldigen müssen. Das blieb leider aus! Doch nun haben sie dies zumindest nachgeholt.
„Das Team hat einen ausführlichen Entschuldigungsbrief an den Liga-Rat geschrieben und war auch mit Spielern beim Liga-Rat vertreten“, erklärt Sokol, der den liga-rat moderiert. Allerdings: „Teamintern werden sie an ihrer Zuverlässigkeit arbeiten müssen. Das kam im gemeinsamen Austausch nun heraus.“ Und so hat der liga-rat entschieden, dass das Team erst spielen darf, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
1. Anmeldegebühr nachzahlen
2. Abdurrahman wird als buntkicktgut-Referee in unserer Straßenfußball-Liga pfeifen.
Im Anschluss wurde der Einteilungsplan für den kommenden Monat besprochen, also für Januar. Und die Zertifikate wurden ausgegeben.
Danach folgte das gemeinsame Abendessen. Zwei Jungs der buntkicktgut-Familie hatten dafür extra den Ball zur Seite gelegt und sich Kochlöffel geschnappt. Mit Erfolg! Das Essen war richtig gut und lecker! Chicken mit Reis und einer Hammer-Sauce. Großes Danke an die Köche. Bleibt nur noch eines: Der nächste Liga-Rat tagt am 30. Januar 2024. Wir freuen uns bereits drauf!
Also dann: Einen guten Rutsch ins neue Jahr für alle buntkicker und buntkickerinnen, alle Fans und Freunde, alle Partner und Unterstützer. Durch EUCH bleibt buntkicktgut immer auf Ballhöhe. Vielen Dank!
Und noch ein Tipp: Wer sich über die Feiertage langweilen sollte, sollte mal einen Blick in unsere „25 Gesichter und 25 Geschichten“ werfen…
Fotos: Clara
Text: buntkicker-Team

13.000 Euro: Jede Runde zählte!
Bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen von buntkicktgut geht es vor allem, rein sportlich gesehen, um Tore. In diesem Fall hier geht es allerdings um Runden – und zwar um gelaufene Runden. Denn das Klenze-Gymnasium hatte seinen Spendenlauf gestartet an dem die Schülerinnen und Schüler teilnehmen und Gas geben konnten. Motto: Jede Runde zählt! Es ging also nicht um Bestzeiten, sondern Runden.
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Pro Runde (400 m) zahlten die Eltern oder Paten und Patinnen zehn Euro. Und so rannten und schnauften die Jungs und Mädels, liefen unermüdlich. Auch mit tatkräftiger Unterstützung von Kamso, Gustav und Oleg von den Harras Bulls. Am Ende standen 1.300 Runden auf dem Papier – und damit 13.000 Euro. „Unsere Jungs können nicht nur Tore schießen. Über 500 Euro haben sie erlaufen“, meint buntkicktgut-Leiter und Initiator Rüdiger Heid, „das ist toll. Genauo wie die Leistung aller anderen Teilnehmenden. Da können wir uns nur bedanken, dass wir neben der Initiative Krebskranker Kinder am Schwabinger Krankenhaus ausgewählt worden sind. Wir freuen uns sehr über die sagenhafte Unterstützung.“ Ein großes Danke auch an Dr. Frederike Rappel, die Schulleiterin vom Klenze-Gymnasium und Daniela Zierold vom Elternbeirat für das tolle Zusammenspiel.
Rappel und Zierold überreichten dann die beiden Spendenschecks im Wert von jeweils 6.500 Euro an Luca Fabiano von der Initiative Krebskranker Kinder am Schwabinger Krankenhaus – und eben an Rüdiger Heid . Vielen Dank!

Sonderpreis für buntkicktgut in der BMW-Welt
Alles drehte sich um sechs edle Flachglas-Pokale. Diese wurden im Auditorium der BMW-Welt in München verliehen. Ein großes und buntes Spektakel. Die Verleihung des “Bayerischen Engagiert-Preises 2026” stand auf dem Programm. Dazu waren über 300 geladene Gäste anwesend. Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hatte geladen und verschiedene Projekte beziehungsweise Organisationen auserwählt, die zu den jeweils drei Nominierten der einzelnen Kategorien zählten.

streetsisters: Mädels rocken die Straße
Mädels spielen bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen von buntkicktgut immer schon eine wichtige Rolle. Das verdeutlichen besonders die „streetsisters“ – ein neues buntkicktgut-Projekt in Kooperation mit Nike. Dafür wurden bereits 18 Mädels zu Coaches ausgebildet, die in den Straßen und an Schulen unterwegs sind und den Nachwuchskickerinnen vermitteln, was alles im Fußball steckt.
2027-07-19 Buntkicktgut U11, U12 + Sommerfest_Foto Samir Sakkal (11)
Und zwar nicht nur Tore und Titel, sondern viel mehr. Das weiß auch Sofia, eine Street Football Workerin von buntkicktgut aus der Region Oberschwaben und Allgäu, die das neue buntkicktgut-Projekt leitet. „Bei den streetsisters geht es darum, nicht nur Trainings und Spieltage zu leiten oder Referee zu werden, sondern soziale Skills zu erlangen“, meint Sofia, „also mit 14, 15 Jahren schon Verantwortung übernehmen und dabei verstehen, was Respekt, Fairplay und Toleranz bedeuten – gerade auch außerhalb des Bolzplatzes.“
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Alina ist Coach bei den streetsisters und Street Football Workerin, sie meint: „Ein tolles Projekt, dass wir in Kooperation mit Nike umsetzen. Momentan haben wir in München um die 18 Teams, arbeiten da mit Schulen zusammen. Die Mädels können dann auch mit ihren Teams an Spieltagen von buntkicktgut teilnehmen. Die Trainings laufen ganz unterschiedlich – beispielsweise einmal in der Woche in Neuperlach mit Mad Max. Das ist neben den streetsisters mein Team als buntkicktgut-Coach. Ich selber kicke bei den FFC Allstars. Mir macht Fußball einfach Spaß, auch neben dem Bolzplatz als Trainerin. Ich bin für meine Mädels da, unterstütze und motiviere sie. Ein gutes Zusammenspiel ist immer wichtig.“
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Viel Action! Beim Feriencamp mit Kartesia
Nach Pfingsten ist es wieder soweit: das Feriencamp mit Kartesia startet. Hier ein kleiner Rückblick vom vergangenen Jahr als Ausblick:
Das Feriencamp bei buntkicktgut hat uns extrem viel Spaß gemacht und war eine willkommene Abwechslung zu unserem Büroalltag. Es war schön zu sehen wie der Fußball verschiedene Kulturen zusammenbringt und den Austausch auf und neben dem Platz fördert. Wir haben dabei versucht, das Organisationsteam von buntkicktgut so gut wie möglich zu unterstützen – beim Kochen, beim Graffiti, als „rasender Reporter” oder beim Fußball. Für uns als Team war es das erste Camp und auch die erste größere Veranstaltung dieser Art. Von der Neugier, Offenheit und auch der Durchsetzungskraft der Kinder konnten wir über die vier Tage einiges mitnehmen.

