buntkicker-Redaktion
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13.000 Euro: Jede Runde zählte!
Bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen von buntkicktgut geht es vor allem, rein sportlich gesehen, um Tore. In diesem Fall hier geht

Sonderpreis für buntkicktgut in der BMW-Welt
Alles drehte sich um sechs edle Flachglas-Pokale. Diese wurden im Auditorium der BMW-Welt in München verliehen. Ein großes und buntes

streetsisters: Mädels rocken die Straße
Mädels spielen bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen von buntkicktgut immer schon eine wichtige Rolle. Das verdeutlichen besonders die „streetsisters“ – ein

Viel Action! Beim Feriencamp mit Kartesia
Nach Pfingsten ist es wieder soweit: das Feriencamp mit Kartesia startet. Hier ein kleiner Rückblick vom vergangenen Jahr als Ausblick:
Fußball ist eine Kunst – besonders live und direkt in Marseille
Endlich war es soweit. Ein Traum ging für mich in Erfüllung. Ich fuhr nach Marseille. In München stieg ich abends am ZOB in den Bus. 17 Stunden Fahrt erwarteten mich. Gott sei dank saß ich oben, ganz vorne und hatte viel Beinfreiheit. Am nächsten Tag mussten wir um 8 Uhr in der Früh in Lyon umsteigen. Um 14 Uhr erreichten wir schließlich Marseille. Die Fahrt verging recht schnell, weil ich viel geschlafen hatte. Um 14:00 Uhr kam ich dann sehr erleichtert in Marseille an und konnte es kaum abwarten am nächsten Tag auf das Spiel gegen Montpellier zu gehen – ein Süd-Derby in der französischen Liga.
Nicht weit vom Zentrum und alten Hafen entfernt befand sich mein Hotel, ich checkte ein und machte noch einen Spaziergang durch die Stadt. Ich verliebte mich sofort in Marseille, eine tolle Stadt, die eine große Leidenschaft zu Fußball, Hip Hop und dem blauen Meer verbindet.
Am nächsten Tag machte ich eine Sightseeingtour und bekam einen Einblick in die Hafenstadt. Das Highlight der Tour: Die Kirche Basilika Notre Dame de la Garde – oben auf einem Berg direkt beim Hafen. Wir hatten einen herrlichen Blick auf das blau scheinende Mittelmeer und die Stadt. Konnten bereits das Stadion sehen.
Dann wurde es auch endlich Zeit Richtung Stadion aufzubrechen. Anpfiff war um 21 Uhr. Aber ich war schon um 19:45 Uhr da, weil ich es kaum erwarten konnte ins Stadion zu kommen. Es war ein wahrer Traum: Vor dem Stadion wurde schon ordentlich Stimmung gemacht. Montpellier ist nur zwei Stunden von Marseille entfernt. Als ich an meinem Platz angekommen war und übers Spielfeld schaute, war ich einfach nur baff und konnte meinen Augen kaum glauben. Ich war im Velodrome. Das Stadion ist einfach nur wunderschön – und die Stimmung noch besser.
Das Stadion war noch nicht mal zur Hälfte voll, doch die Fans gingen schon vor dem Anpfiff voll ab. Als die Spieler von Montpellier den Rasen betraten, wurden sie gnadenlos ausgepfiffen – das Lauteste, das ich in meinem Leben je gehört hatte. Ich habe natürlich mitgepfiffen. Kurz darauf dann die Spieler von Olympique Marseille. Großer Jubel!!! Nach 15 Minuten aufwärmen verschwanden die Spieler wieder in den Katakomben. Das hieß gleich wird das Spiel anfangen fünf Minuten später ertönte dann die Spielhymne von Olympique Marseille („Jump“ von Van Halen). Alle Zuschauer standen auf und klatschten. Ich hatte Gänsehaut.
Dann ging’s los! Ab der der ersten Sekunde feuerte ich mein Team an. Es dauerte auch nicht lange und schon fiel ein Tor Amine. Harit dribbelte durch den Strafraum zog drei Gegenspieler auf sich und legte den Ball in der neunten Minute quer auf Bamba Dieng, der den Ball nur einschieben musste – Tooooorrrr!!! Das ganze Stadion jubelte und bebte.
Drei Minuten nach dem 1:0 spielte Gerson schön mit der Hacke den Ball auf Dieng, der wird durch eine Grätsche gestoppt. Das gesamte Stadion flippte aus. Als dann der Schiedsrichter noch entschied, dass es kein Faul sei, kriegte er die Wut von allen Zuschauern zu hören – er wurde ausgepfiffen und ausgebuht. Doch zum Glück gibt es ja den Video-Schiedsrichter, der schaltete sich ein und schickte den Referee zum Bildschirm. Daraufhin zeigte der Mann mit der Pfeife auf den Punkt. Alle kreischten und jubelten. Cengiz Ünder stand am Elferpunkt und verwandelte ihn souverän. 2:0! Spätestens nach dem Elfmeter hatte ich keine Stimme mehr und war heiser. Egal. Ich jubelte weiter.
Zweite Halbzeit. In der 60. Minute wurde Marseilles Superstar Dimitri Payet eingewechselt. Darauf hatte ich schon das ganze Spiel gewartet. Er wurde mit viel Applaus empfangen. OM machte weiter das Spiel, hatte aber leider keine großen Torchancen mehr. In der 90 Minute schickte Payet Luis Henrique, der frei war und nur vom Torwart mit einer Notbremse gestoppt werden konnte. Vor dem Strafraum. Kein Elfer, aber Rot für Jonas Omlin von Montpellier. Das war’s dann auch. Ein geiles Spiel, eine super Tour hier nach Marseille. Fußball ist eine Kunst, die Menschen bewegt und verbindet. Und die besonders live und direkt in Marseille einfach unvergesslich ist…
von Daniel

13.000 Euro: Jede Runde zählte!
Bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen von buntkicktgut geht es vor allem, rein sportlich gesehen, um Tore. In diesem Fall hier geht es allerdings um Runden – und zwar um gelaufene Runden. Denn das Klenze-Gymnasium hatte seinen Spendenlauf gestartet an dem die Schülerinnen und Schüler teilnehmen und Gas geben konnten. Motto: Jede Runde zählt! Es ging also nicht um Bestzeiten, sondern Runden.
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Pro Runde (400 m) zahlten die Eltern oder Paten und Patinnen zehn Euro. Und so rannten und schnauften die Jungs und Mädels, liefen unermüdlich. Auch mit tatkräftiger Unterstützung von Kamso, Gustav und Oleg von den Harras Bulls. Am Ende standen 1.300 Runden auf dem Papier – und damit 13.000 Euro. „Unsere Jungs können nicht nur Tore schießen. Über 500 Euro haben sie erlaufen“, meint buntkicktgut-Leiter und Initiator Rüdiger Heid, „das ist toll. Genauo wie die Leistung aller anderen Teilnehmenden. Da können wir uns nur bedanken, dass wir neben der Initiative Krebskranker Kinder am Schwabinger Krankenhaus ausgewählt worden sind. Wir freuen uns sehr über die sagenhafte Unterstützung.“ Ein großes Danke auch an Dr. Frederike Rappel, die Schulleiterin vom Klenze-Gymnasium und Daniela Zierold vom Elternbeirat für das tolle Zusammenspiel.
Rappel und Zierold überreichten dann die beiden Spendenschecks im Wert von jeweils 6.500 Euro an Luca Fabiano von der Initiative Krebskranker Kinder am Schwabinger Krankenhaus – und eben an Rüdiger Heid . Vielen Dank!

Sonderpreis für buntkicktgut in der BMW-Welt
Alles drehte sich um sechs edle Flachglas-Pokale. Diese wurden im Auditorium der BMW-Welt in München verliehen. Ein großes und buntes Spektakel. Die Verleihung des “Bayerischen Engagiert-Preises 2026” stand auf dem Programm. Dazu waren über 300 geladene Gäste anwesend. Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hatte geladen und verschiedene Projekte beziehungsweise Organisationen auserwählt, die zu den jeweils drei Nominierten der einzelnen Kategorien zählten.

streetsisters: Mädels rocken die Straße
Mädels spielen bei den interkulturellen Straßenfußball-Ligen von buntkicktgut immer schon eine wichtige Rolle. Das verdeutlichen besonders die „streetsisters“ – ein neues buntkicktgut-Projekt in Kooperation mit Nike. Dafür wurden bereits 18 Mädels zu Coaches ausgebildet, die in den Straßen und an Schulen unterwegs sind und den Nachwuchskickerinnen vermitteln, was alles im Fußball steckt.
2027-07-19 Buntkicktgut U11, U12 + Sommerfest_Foto Samir Sakkal (11)
Und zwar nicht nur Tore und Titel, sondern viel mehr. Das weiß auch Sofia, eine Street Football Workerin von buntkicktgut aus der Region Oberschwaben und Allgäu, die das neue buntkicktgut-Projekt leitet. „Bei den streetsisters geht es darum, nicht nur Trainings und Spieltage zu leiten oder Referee zu werden, sondern soziale Skills zu erlangen“, meint Sofia, „also mit 14, 15 Jahren schon Verantwortung übernehmen und dabei verstehen, was Respekt, Fairplay und Toleranz bedeuten – gerade auch außerhalb des Bolzplatzes.“
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Alina ist Coach bei den streetsisters und Street Football Workerin, sie meint: „Ein tolles Projekt, dass wir in Kooperation mit Nike umsetzen. Momentan haben wir in München um die 18 Teams, arbeiten da mit Schulen zusammen. Die Mädels können dann auch mit ihren Teams an Spieltagen von buntkicktgut teilnehmen. Die Trainings laufen ganz unterschiedlich – beispielsweise einmal in der Woche in Neuperlach mit Mad Max. Das ist neben den streetsisters mein Team als buntkicktgut-Coach. Ich selber kicke bei den FFC Allstars. Mir macht Fußball einfach Spaß, auch neben dem Bolzplatz als Trainerin. Ich bin für meine Mädels da, unterstütze und motiviere sie. Ein gutes Zusammenspiel ist immer wichtig.“
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Viel Action! Beim Feriencamp mit Kartesia
Nach Pfingsten ist es wieder soweit: das Feriencamp mit Kartesia startet. Hier ein kleiner Rückblick vom vergangenen Jahr als Ausblick:
Das Feriencamp bei buntkicktgut hat uns extrem viel Spaß gemacht und war eine willkommene Abwechslung zu unserem Büroalltag. Es war schön zu sehen wie der Fußball verschiedene Kulturen zusammenbringt und den Austausch auf und neben dem Platz fördert. Wir haben dabei versucht, das Organisationsteam von buntkicktgut so gut wie möglich zu unterstützen – beim Kochen, beim Graffiti, als „rasender Reporter” oder beim Fußball. Für uns als Team war es das erste Camp und auch die erste größere Veranstaltung dieser Art. Von der Neugier, Offenheit und auch der Durchsetzungskraft der Kinder konnten wir über die vier Tage einiges mitnehmen.

